Ausstellung zum 100. Geburtstag von Jacob Pins

Grafik-Design von Cogneus zum Jubiläum

Der Maler und Grafiker Jacob Pins wurde im ostwestfälischen Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Judenverfolgung nach Palästina, nahm aber nach dem Ende des Dritten Reiches den Kontakt zu seiner Geburtsstadt Höxter wieder auf und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dez. 2005 in Jerusalem.

Die Anfang 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft – Kunstverein Höxter verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Gestaltung der Ausstellungswerbung über das Werk von Jacob Pins

Das Forum Jacob Pins wird seit den Anfängen von Cogneus Design betreut. Hierzu entstanden bereits Logo, Signet, Corporate Design, Website, Ausstellungsgestaltung und die Werbung rund um jede Ausstellung. Zum 100. Geburtstag entschied sich die Jacob Pins Gesellschaft – der Trägerverein des Museums – das Werk von Jacob Pins gebührend zu feiern. Eine Sonderausstellung zeigte daher seine Werke, darunter auch noch nicht gezeigte Werke aus dem Fundus des umtriebigen Künstlers.

Cogneus übernahm die Aufgabe, sein Werk und das Jubiläum ins rechte Licht zu rücken. Hierzu wurden Einladungskarten, Poster, Folder, Banner und Grafiken für Social Media gestaltet. Neben dem Selbstbildnis von Jacob Pins, das als zentrale Titel-Grafik diente, kamen auch eine Reihe von Fotografien zum Einsatz. Diese zeigen Jacob Pins in jungen Jahren in seinem Atelier – kreativ, lebendig, gewitzt und ideenreich.

Layout und Grafik-Design der Ausstellungstafeln

Um das Leben und Werk von Jacob Pins so informativ wie möglich zu gestalten, wurden einheitliche Tafeln gestaltet. Das Layout folgte den bereits zur Museumseröffnung kreierten Tafeln – modern, sachlich und mit lesbaren Schriftgrößen. Das Layout korrespondiert somit zur Monografie und zu den weiteren Ausstellungstafeln: große Bildmotive leiten in jede Tafel ein, prägnante Überschriften leiten die Besucherinnen und Besucher über die Informationen. Helle, warmgraue Hintergründe akzentuieren den Inhalt – gesetzt aus der Hausschrift ITC Legacy. Legacy bedeutet Vermächtnis – wie passend, für das Museum und den Künstler Jacob Pins!

Der Farbkanon des Museums – Orange für die Kunst, Blau für das Gedenken und Grün für die Geschichte – zeigen sich auch hier. Schaffensperioden von Jacob Pins – vom Frühwerk bis zu späten Gemälden oder den Holzdrucken – werden mit Orange gekennzeichnet. Seine Familien-Geschichte wird dagegen in Hellblau gezeigt. So kann das Publikum selbst entscheiden, welchen Schwerpunkt es betrachten will.

Bewegte Biografie in Bildern

Auf diese Weise sollte der Blick auf den Künstler einmal aus anderer Richtung auf ihn geworfen werden – als lebenslustiger Künstler, der sich trotz seines Schicksals und den Schrecken der Jugendzeit während der Verfolgung durch die Nationalsozialisten nicht hat unterkriegen lassen. Stattdessen nahm er die Kunst zum Anlass, sich mit seiner eigenen Biografie auseinander zu setzen und diese in kraftvolle, lebendige und zuweilen poetische Kunstwerke zu verwandeln.

Noch heute zeigen sich junge Menschen von seinem Werk beeindruckt – wenn Sie während des Kunstunterrichts in der Schule sich mit seinem Werk auseinander setzen oder Kunst-Workshops im Forum Jacob Pins besuchen. Dies zeigt, dass die Botschaft von Jacob Pins bis heute aktueller denn je ist!

 

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